EinleitungUnter „Webhoster“ bzw. „Webhosting“ versteht man die Unterbringung von Webseiten auf einem an das Internet angeschlossenen Server eines Providers. Der Webhoster stellt dabei als Dienstleister Speicherplatz ("Webspace") auf einem Server zur Verfügung, welcher von einem Internetnutzer angemietet werden kann; der Kunde hat schließlich die Möglichkeit, Dateien, HTML-Seiten, Programme, Bilder etc. auf seinem Webspace bzw. virtuellen Speicherplatz abzulegen. Der Funktionsumfang eines Webspace kann erheblich variieren – von rein statischen HTML-Seiten für Anfänger bis hin zu MySQL-Datenbanken, SSL-Schutz, php-Unterstützung, Cron Jobs, CGI und Perl-Unterstützung usw. Ein Webspace kann in der Regel zusammen mit einer Domain bei einem Webhoster angemietet werden, wobei der Webspace von einer Domain unabhängig sein und nur als reine Ablagemöglichkeit von Dateien im Internet dienen kann. Das Gewerbe des Webhosting selbst ist einerseits aufgrund zahlreicher Klein- und Kleinstanbieter (vgl. Reseller) teilweise sehr unübersichtlich und andererseits im Zeitalter der schnellen Ökonomie und den kurzfristigen Anpassungen der freien Marktwirtschaft (Preisanpassungen) stetigen Veränderungen unterworfen. Eine kleine Orientierung schaffen daher spezifische Branchenportale (Webhostlist.de, Heise.de etc.) und Fachzeitschriften (z.B. c´t). Grundsätzlich kann das Angebot von Webhoster in drei Kategorien eingeteilt werden - so unterscheidet man:
Wichtige Kriterien für den Endverbraucher (= Webmaster) bedeuten somit die (meist monatlichen oder jährlichen) Kosten, der jeweilige Leistungsumfang des Webspace (Größe des Speicherplatzes, Transfervolumen, E-Mail-Postfächer, Sonderoptionen), die Anbindungsgeschwindigkeit und der Umfang der verfügbaren und dargebotenen Serviceleistungen (Support).
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