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Portfolio zur Strategieerarbeitung

Portfolios dienen zur Veranschaulichung der strategischen Position der Beschaffungsobjekte. Das Beschaffungsvolumen-Versorgungsrisiko-Portfolio kann zur Unterstützung der Erarbeitung von Normstrategien für Beschaffungsobjekte herangezogen werden. Portfolios haben in der Regel zwei Dimensionen. Die Beschaffungsobjekte werden dabei in einen zweidimensionalen Eigenschaftsraum positioniert. Bei dem nachfolgend dargestellten Portfolio sind dies Beschaffungsvolumen und Versorgungsrisiko. (vgl. Arnold 1997, S. 85 ff.)

 

Schritte zur Erarbeitung einer Beschaffungsstrategie

1. Schritt: Bewertung aller Beschaffungsgüter nach dem Versorgungsrisiko: Darunter fallen Bewertungskriterien wie Anzahl der Lieferanten, Substitutionsmöglichkeiten, Lagerrisiken, Möglichkeiten der Eigenfertigung, etc.

2. Schritt: Bewertung des Beschaffungsvolumens: Wird mittels ABC-Analyse durchgeführt.

3. Schritt: Positionierung der Beschaffungsobjekte im Eigenschaftsraum: Durch die Matrix ergeben sich vier Felder: Hebelprodukte, Strategische Produkte, Unkritische Produkte, Engpassgüter. Die Beschaffungsobjekte werden diesen Feldern zugeordnet.

4. Schritt: Entwicklung einer Normstrategie

Nachfolgende Abbildung zeigt das Beschaffungsvolumen-Versorgungsrisiko-Portfolio:

 

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