Kooperationsstrategie

 

 

Merkmale:

    • Hohes Beschaffungsvolumen
    • Hohes Versorgungsrisiko

 

Ziel:

    • Partnerschaftliche Lieferanten-Abnehmer-Beziehung
    • Wenige Lieferanten pro Objekt
    • Langfristige Verträge
    • Verschmelzung von Wertketten der Lieferanten und Abnehmer
    • Innovative und kundenorientierte Produkte
    • Verbesserte Produktqualität
    • Kürzere Auftragsabwicklungszeiten
    • Langfristige Kostenreduktionen

 

Zunehmende Intensität und Dauer der Beziehung soll sich positiv auf die Produkt- und Prozessqualität sowie auf die Kostenentwicklung auswirken.

(vgl. Hamm 1997, S. 207 ff.)

 

Ablauf des "beziehungsgetriebenen Beschaffungsprozesses":

 

 

Identifikation des Beschaffungspotentials

 

  • Beschaffungsmarkt analysieren
  • Innovationsimpulse sammeln
  • Produktidee bewerten
  • Produktidee definieren
  • Entwicklungskosten schätzen
  • Entwicklungsantrag formulieren

 

 

Identifikation potentieller Lieferanten

 

  • Lieferantenmerkmale bestimmen
  • Entwicklungspartner suchen
  • Konzeptaufforderung versenden
  • Konzeptvorschläge analysieren
  • Make-or-Buy Analyse durchführen
  • Beschaffungsobjekte bestimmen
  • Beschaffungsobjekte spezifizieren
  • Lieferant suchen
  • Marktstruktur analysieren

 

Lieferantenauswahl

 

  • Potentielle Lieferanten vergleichen
  • Lieferanten besuchen
  • Lieferanten analysieren
  • Lieferanten aufbauen
  • Lieferanten fördern
  • Lieferanten zertifizieren
  • Lieferant auswählen
  • Konditionen verhandeln
  • Abrufauftrag abschließen

 

Bedarfserkennung

 

  • Langfristige Bedarfe planen
  • Bedarfsplanung aktualisieren

 

 

Leistungsbewertung

 

  • Gutschrift erstellen
  • Zahlung anweisen
  • Zahlung verbuchen
  • Lieferantenleistung beurteilen
  • Lieferantenentwicklung beurteilen
  • Einkaufstatistiken erstellen
  • Lieferantenanreizsystem entwickeln
  • Lieferant pflegen
  • Lieferant entwickeln
  • Stammdaten verwalten

 

(vgl. Hamm 1997, S. 218)

Empfohlene Beschaffungskonzepte:

 

  • Advanced Purchasing
  • Modular Sourcing
  • Just-in-Time-Belieferung
  • Direkt Supplier Development
  • Competetive Bidding
  • Single/Dual-Sourcing
  • Contract Buying
  • Gutschriftenverteilung

(vgl. Hamm 1997, S. 214)