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Umsetzung der Abschöpfungsstrategie

Merkmale:

  • Niedriges Versorgungsrisiko
  • Hohes Beschaffungsvolumen

Ziele:

  • Einstandsreduktion
  • Nutzung von kurz- und mittelfristigen Marktpotentialen

Durch die Umsetzung der Abschöpfungsstrategie sollen Marktpotentiale durch das Druckmittel des Lieferantenwechsels aufgebaut werden. Dies ist auch möglich durch: Volumenbündelung, zentrale Verhandlungsführung, horizontale Kooperation. Abschöpfungsstrategie ist geeignet für Beschaffungsobjekte mit hohem Preis oder hohem Anteil am Beschaffungsvolumen (A-Güter).

 

Prozessablauf:

 

Identifikation potentieller Lieferanten

  • Beschaffungsobjekte spezifizieren
  • Lieferantenmerkmale bestimmen
  • Suche nach potentiellen Anbietern
  • Marktstruktur analysieren
  • Beschaffungsobjekte publizieren
  • Anbieter registrieren
  • Daten pflegen

Bedarfserkennung

  • Disposition durchführen
  • Bedarf feststellen
  • Genehmigung einholen
  • Lagerbestand prüfen
  • Bedarfsmeldung erstellen
  • Bestellmenge optimieren
  • Bestellmenge festsetzen

Lieferantenauswahl

  • Anbieter auswählen
  • Angebote einholen
  • Bedarf publizieren
  • Angebotsabgabe überwachen
  • Angebote prüfen
  • Angebot auswählen

Bestellabwicklung

  • Bestellschein schreiben
  • Bestellauftrag versenden
  • Bestellung erfassen
  • Bestellung überwachen
  • Auftrag verfolgen
  • Auftrag anmahnen

Leistungsbewertung

  • Lieferung prüfen und buchen
  • Rechnung prüfen und buchen
  • Zahlung freigeben, anweisen und buchen
  • Objektbereitstellung
  • Objekt verteilen
  • Lieferant bewerten
  • Lieferantenstatistik erstellen
  • Lieferant aus Liste streichen
  • Stammdaten verwalten

(vgl. Hamm 1997, S. 111 ff.)

 

Geeignete Beschaffungskonzepte können sein:

  • Competetive Bidding
  • Multiple Sourcing
  • Global Sourcing

(vgl. Hamm 1997, S. 115)

 

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