Substitutionsstrategie

 

 

Merkmale:
    • Hohes Versorgungsrisiko
    • Niedrige Bedeutung der Beschaffungsobjekte
 
Ziel:
    • Versorgung gewährleisten
    • Substitution von Lieferanten

 

Dieser Prozeßtyp ist geeignet für Objekte, deren Verfügbarkeit für den Abnehmer existenzrelevant ist und wo er keine Marktmacht aufbauen kann. Ausgangspunkt ist die Identifikation potentieller Lieferanten. Findet sich bei der Lieferantenauswahl kein geeigneter Lieferant, so hat der Abnehmer Lieferanten zu qualifizieren oder seinen Produktionsprozeß zu modifizieren. (vgl. Hamm 1997, S. 164 ff.)

 

Beschaffungsprozess bei Substitutionsstrategie:

 

Identifikation potentieller Lieferanten

 

  • Beschaffungsobjekte spezifizieren
  • Lieferantenmerkmale bestimmen
  • Anbieter suchen
  • Marktstruktur analysieren
  • Beschaffungsobjekt publizieren
  • Substitutionsobjekte suchen
  • Daten pflegen

 

Lieferantenauswahl

 

  • Bedarf publizieren
  • Angebote einholen
  • Angebote prüfen
  • Lieferanten analysieren
  • Lieferanten fördern
  • Lieferanten zertifizieren
  • Lieferanten auswählen
  • Konditionen verhandeln
  • Rahmenvertrag schließen

 

Bedarfserkennung

 

  • Mindestlagerbestand definieren
  • Lagerkonzept konzipieren
  • Bedarfe planen
  • Bestellmenge festsetzen
  • Einkaufsplan pro Lieferant erstellen
  • Einkaufsplan versenden

 

Bestellabwicklung

 

  • Bestellung abrufen
  • Bestellung erfassen
  • Bestellung überwachen
  • Auftrag verfolgen
  • Auftrag anmahnen

 

Leistungsbewertung

 

  • Lieferung prüfen und buchen
  • Rechnung prüfen und buchen
  • Zahlung freigeben, anweisen und buchen
  • Objekt bereitstellen und verteilen
  • Lieferant bewerten
  • Lieferantenstatistik erstellen
  • Lieferant pflegen

(vgl. Hamm 1997, S. 164 ff.)

 

 

Geeignete Beschaffungskonzepte:

 

  • Competetive Bidding
  • Packaging Buying
  • Third Party Buying
  • Einkaufskooperationen
  • Contract buying
  • Ship to Line Belieferung