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Im Operativen Beschaffungsmanagement sind vor allem folgende Beschaffungsprozessschritte durch hohen Nutzen des Interneteinsatzes gekennzeichnet:

Identifikation potentieller Lieferanten

  • Produkte spezifizieren
  • Potentielle Lieferanten suchen

Internetunterstützung durch:

·        Publikation der Produktspezifikation

·        Nutzung von Online-Datenbanken

·        Nutzung von Verbänden

·        Aktives Suchen durch Surfen im Netz nach Unternehmen oder Produkten

Lieferantenauswahl

  • Angebot einholen
  • Angebot auswählen
  • Liefervertrag schließen

Zwei Möglichkeiten des Interneteinsatzes:

Passive Angebotsaufforderung durch Publikation des Bedarfes
(Nasa, State of Oregon)

  • Keine Ressourcenverschwendung durch Aufforderung nicht interessierter Anbieter
  • Übertragung Bestellaufforderung auf den Anbieter
  • Höhere Markttransparenz
  • Integration von Aktivitäten

Aktive Angebotsaufforderung durch Versenden von Angebotsaufforderungen via E-mail
(Commerce Business Daily (CBS)

  • Nutzung registrierter Lieferanten
  • Reduktion administrativer Aktivitäten und Kosten
  • Verkürzung der Dauer der Angebotsaufforderung

Bestellabwicklung

  • Bestellschein versenden (Göbelhoff,...)
  • Auftrag verfolgen (Transtec. DHL, UPS, DPD)

Potentiale:

·        Möglichkeit der Dezentralisierung der Einkaufsaktivitäten

·        Verfügbarkeitsprüfung online

·        Zusatzinformationen wie Produktbeschreibung

Risken:

·        Gefahr von Intransparenz

Weitere Potentiale des Interneteinsatzes in der Beschaffung:

Bedarfserkennung:

  • Übertragung der Lagerverwaltung auf den Lieferanten
  • Integration des Lieferanten

 

Auftragsverfolgung:

  • Tagesaktuelle Informationen
  • Keine langen Telefonate
  • Verlässliche Informationen
  • Reduktion von Fehlbestellungen
  • Integration des Lieferanten

Ziel der Optimierung:

·        Vermeidung von Medienbrüchen

·        Optimierung von Materialversorgungsprozessen bei Lieferanten und im eigenen Unternehmen

·        Erhaltung bzw. Wiedergewinnung der weltweiten Konkurrenzfähigkeiten

 

Definition "Optimierung von Geschäftsprozessen"

Der gesamte Prozess der Produktentstehung und -entwicklung, der Lieferantenauswahl und deren dynamisch sich entwickelnden Kriterien bis hin zur Abwicklung der laufenden Materialversorgung soll optimiert werden. Dies kann erreicht werden durch Entfaltung, Bündelung und optimale Weiterentwicklung aller Wettbewerbspotentiale der gesamten Wertschöpfungskette.

 

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