Softwarearten

Grundsätzlich kann zischen Basissoftware und Anwendungssoftware unterschieden werden (siehe Abbildung Softwarearten; siehe Definition Software).

Basissysteme (auch Systemsoftware genannt) sind die Grundlage für den Betrieb von Anwendungssoftware. Während Anwendungssoftware direkt für die Leistungserstellung des Benutzers eingesetzt wird, ist der Beitrag zur Leistungserstellung von Basissystemen hierzu nur indirekt. Die Systemsoftware ist notwendig, damit die Anwendungssoftware auf die einzelnen Hardwarekomponenten zugreifen kann. Anders ausgedrückt bedeutet das, dass in Basissystemen ausschließlich anwendungsunabhängige Funktionen implementiert sind. Im folgenden wird exemplarisch davon ausgegangen, dass die Domäne für den Einsatz von Anwendungssoftware das betriebliche Umfeld ist.

Anwendungssoftware (auch Applikation genannt) dagegen Ist jene Software, die zur eigentlichen Leistungserstellung und Datenverarbeitung dient.  Applikationen haben die Eigenschaft, dass sie lernfähig sind. Das heißt, dass sie ein aktives Antriebsverhalten haben und auf Veränderungen der umgebenden Systeme, Hardware die Organisation sowie das Personal selbständig - ohne äußeren Einfluss - reagieren können.

Bei Anwendungssoftware wird zunächst unterschieden zwischen:
*Standardsoftware (weitere Infos)
*Individualsoftware (weitere Infos)

Die Frage, ob eine Aufgabenstellung durch eine Standardsoftware oder den Einsatz einer Individuallösung unterstützt werden soll, hängt i.d.R. von unternehmensindividuellen Gegebenheiten ab (siehe Software-Entscheidungskriterien).

Für zusätzliche Informationen siehe Hufgard, A. (1994) "Betriebswirtschaftliche Softwarebibliotheken und Adaption".

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