Midrange Systeme

Minirechner (engl. minicomputer) ist eine Bezeichnung für eine Rechnerklasse, an der mehrere Benutzer (gewöhnlich 30 bis 100) gleichzeitig arbeiten können. Sie werden kommerziell als Zentral- oder Abteilungsrechner verwendet. Das genutzte Betriebssystem ist meistens vom Hersteller festgelegt (wie OS/400 von IBM), aber auch UNIX oder Windows 2000 kommen häufig zum Einsatz. Kategorisch betrachtet lassen sich Minirechner zwischen Großrechnern und Workstations einordnen. Fälschlicherweise wird vor Allem der Begriff Minicomputer als Synonym für besonders kleine Computer wie die handlichen PDAs verwendet.

Obwohl Minirechner von Arbeitsplatzrechnern bedrängt wurden, haben sie trotzdem noch Bedeutung. Sie sind besser für einen dauerhaften Betrieb ausgelegt, und eine große Menge an Daten wird auf ihnen gespeichert und betreut. Auch ist der Einsatz als Abteilungsrechner weiterhin sehr bedeutend.

Technisch gesehen bewegen sich die meisten Rechner heute im Bereich von 12 - 16 Gigabyte Arbeitsspeicher, 2 bis 12 Prozessoren und zirka 2 Terabyte Festplattenspeicher. Das ist zwar nicht die technische Obergrenze, aber noch leistungsstärkere Minirechner findet man aus Kostengründen nur selten vor.

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