Kontrollsystem
Interne Kontrolle ist zunächst ein Prinzip zur Gestaltung sicherer Systeme in Organisationen. Sie wird bedarfsgerecht von der Leitung angeordnet bzw. eingerichtet. Interne Kontrolle ist keine Angelegenheit von Eigentümern oder Managern allein, sonden wird vielfach auch von externen Stellen (Gesetzgeber, EU, Rechnungshöfe, Wirtschaftsprüfer, Versicherungen und Banken) moniert.
Interne Kontrolle umfasst Aktivitäten, Einrichtungen und ihre Beziehungen zueinander, stellt jedoch kein eigenständiges, die Organisation als Ganzes durchwirkendes System (Internes Kontrollsystem; IKS) von einander wechselseitig beeinflussenden Elementen dar.
Als Teil der eigenen Organisation (ihrer Strukturen und Abläufe) trägt sie dazu bei, durch zweckmäßig in die Abläufe eingebaute Soll-Ist Vergleiche und – falls erforderlich – darauf folgende Steuerungsmaßnahmen sowohl die Zielerreichung in den einzelnen Bereichen als auch den Bestand der Organisation als Ganzes abzusichern.
Durch die Definition von Zielen und Kontrollen zu ihrer Absicherung (englisch: Control Objectives) kann die Leitung den Gesamtbedarf an Kontrollen schrittweise ausloten.
Dies bedingt die Mitwirkung von Leitung, Managern und Mitarbeitern auf allen Ebenen.


