Client-Server-Architektur

CS-Architekturen orientieren sich an dem Prinzip der verteilten Datenhaltung. Der Grundgedanke des Konzeptes ist die Trennung zwischen dem Dienstanbieter, dem Server, und Dienstnehmer, dem Client.
Im Regelfall werden PCs als Front-End-Prozessoren (Clients) und Workstations als Back-Ends (Server) eingesetzt. Den Clients kommt dabei die Bedeutung zu, Daten für den Verarbeitungsprozess auf dem Server einschließlich der Speicherung und Verwaltung zur Verfügung zu stellen. Auch die Steuerung des Datenzugriffs sowie die Sicherungsmaßnahmen obliegen dem Server. Notwendig ist allerdings, dass er über ein multitaskingfähiges Betriebssystem (Unix, OS/2, VMS oder MVS) verfügt. Für Clients kann hingegen MS-DOS als Betriebssystem ausreichend sein.
Das Client-Server-Computing stützt sich demnach nicht auf Hardware-Fragen, weshalb beispielsweise Rechner ganz unterschiedlicher Plattformen die Server-Funktionen übernehmen können. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Software-Architektur und das Ziel Anwendungen so weit in Bausteine zu zergliedern, dass Client und Server selbstständig werden und dass mehrfach verwendbare Funktionen (z.B. die Datenbankverwaltung, Verarbeitungs- und Kommunikationsfunktionen) nur einmal in Form des Servers realisiert werden müssen.

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