System

System (griechisch σύστημα, systema - wörtlich das Gebilde, Zusammengestellte, Verbundene; Mehrzahl die Systeme) bezeichnet ein Gebilde, dessen wesentliche Elemente (Teile) so aufeinander bezogen sind und in einer Weise wechselwirken, dass sie (aus einer übergeordneten Sicht heraus) als aufgaben-, sinn- bzw. zweckgebundene Einheit (d.h. als Ganzes) angesehen werden (können) und sich in dieser Hinsicht gegenüber der sie umgebenden Umwelt auch abgrenzen.

Systeme organisieren und erhalten sich durch Strukturen. >Struktur< bezeichnet das Muster (Form) der Systemelemente und ihrer Beziehungsgeflechte, durch die ein System funktioniert (entsteht und sich erhält). Dahingegen wird eine strukturlose Zusammenstellung mehrerer Elemente auch als Aggregat bezeichnet.

Bei einem System können verschiedene Eigenschaften unterschieden werden:
• Komplexität
• Dynamik
• Wechselwirkung mit Systemumfeld
• Determiniertheit
• Stabilität
• ohne Energiezufuhr von aussen / mit Energiezufuhr von aussen
• diskret (zeit- oder zustandsdiskret) – kontinuierlich
• zeitvariant (Systemverhalten ändert sich mit der Zeit) – zeitinvariant (Systemverhalten ist zeitunabhängig)
• linear - nichtlinear
• geregelt oder ungeregelt.
• adaptiv (anpassend)
• autonom (unabhängig von äußerer Steuerung)
• selbstregulierend (Selbstregulation)
• selbstkonfigurierend (Selbstkonfiguration)
• autopoietisch (sich selbst produzierend)
• denkend
• lernend
• sozial: Kommunikationen und Handlungen von individuellen und kollektiven Akteuren im Kontext von personalen Beziehungen, Gruppenzusammenhängen, Organisationen und Gesellschaften
• kognitiv: siehe auch psychisches System
• soziotechnisch: ein System, das aus Personen und Maschinen besteht. Ein solches soziotechnisches System ist beispielsweise ein Unternehmen mit seinen Arbeitsplätzen.

Unter der Struktur eines Systems versteht man die Gesamtheit der Elemente eines Systems, ihre Funktion und ihre Wechselbeziehungen.

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